Therapie von Psychosen

Suche des Psychotherapeuten und Wahl der Methode

bildAufgrund der hohen Auslastung vieler Psychotherapeuten ist es nicht ganz einfach, zeitnah eine Psychotherapie zu beginnen. Zudem sollten Sie sich mit dem Beginn auch so lange Zeit lassen, bis Sie sich nach der akuten Krise wieder richtig stabilisiert haben. Außerdem stellt sich die Frage, welche Therapiemethode die richtige für Sie ist. Bei der Suche nach dem geeigneten Psychotherapeuten und der Wahl der Therapiemethode sollten Sie einige Tipps beachten:

  • Wer professionellen Rat möchte, kann sich z. B. an den Bund Deutscher Psychologen (BDP) wenden. Dieser bietet einen Infodienst an (Tel. 030 - 209 166 330, www.psychotherapiesuche.de). Dort können bundesweit Adressen und Auskünfte für Spezialisierungen von Therapeuten abgefragt werden. Andere Berufsverbände für Psychotherapeuten (z. B. DGPT, DGV, DPTV) verfügen ebenfalls über Therapeutenlisten, die auch über das Internet abgerufen werden können.
  • Auf den Versuch kommt es an und auf den Eindruck nach dem ersten persönlichen Kontakt. Da keine Überweisung oder Ähnliches erforderlich ist, kann die Suche nach dem geeigeneten Therapeuten ganz unkompliziert ablaufen. Unter der Voraussetzung, dass die Kassenzulassung vorliegt, reicht es, die Versicherungskarte mitzunehmen.
  • Grundsätzlich ist es möglich, die Diagnose als Kriterium für die Wahl der Therapiemethode heranzuziehen. Zu der Diagnose als Auswahlkriterium kommt aber immer auch die ganz persönliche Vorlieben: Welche Methode wird subjektiv als passend erlebt? Viele der Therapiemethoden wirken jedoch diagnoseübergreifend. Wichtig ist auch, was Sie mit der Therapie erreichen wollen und zu welcher Arbeitsweise Sie motiviert sind. Außerdem sollten Sie klären, ob sich jemand auf Ihre Art der Erkrankung spezialisiert hat und ob Sie eine Einzel- oder eine Gruppentherapie vorziehen. Letztendlich ist es auch wichtig, ob die Therapie in Ihrer Nähe stattfinden kann, dies erhöht die Wahrscheinlichkeit einer lückenlosen Teilnahme. Fragen Sie auch, ob Ihre Krankenkasse eine von Ihnen geplante Therapie überhaupt bezahlt.
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